Hallo !

Mein Name ist Felix Denzler, ich bin 27 Jahre jung und von Beruf gelernter Tischler.

Das zumindest ist der Beruf den ich 3 Jahre lang gelernt habe. Die Begeisterung dafür hielt sich leider während meiner Ausbildung sehr in Grenzen durch die autoritäre Betriebsführung meines Ausbildungsbetriebes bzw. meines damaligen „Chefs” und die relativ modernisierte Arbeit. Zu diesen Arbeiten zählten überwiegend Fenster- und Türenbau sowie Einbauschränke bzw. Funktionelle Möbel.

Ursprünglich hatte ich mit 15 vor Augen mal in die beruflichen Fußstapfen meines Vaters zu treten und Zimmermann zu lernen, dies hat sich jedoch anders ergeben.

Nach meiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung begann ich dann meinen Zivildienst welchen ich in Werkstätten für Menschen mit Behinderung absolvierte. Die Arbeit mit diesen Menschen hat mir viel Spaß gemacht und war eine willkommene Abwechslung.

Nach Den 9 Monaten beschloss ich dann zu meiner damals großen Liebe zu ziehen Richtung Schwarzwald. Dort arbeitete ich kurz in einer Möbelschreinerei.

Durch meinen Arbeitgeber erfuhr ich das ein in der Nähe ansässiger Bio Bauer dringend Hilfe benötigt und ich erklärte mich sofort bereit mir die Arbeit anzuschauen und auszuhelfen.

Schnell stellte sich heraus, dass ich viel Spaß daran fand denn es war sehr Abwechslungsreich. Ich arbeitete im gesamten über 4 Jahre dort und meine Tätigkeiten umfassten viele Bereiche z.B. auf dem Wochenmarkt arbeiten, im Hofladen verkaufen, Apfelsaft herstellen, Biotoppflege betreiben mit allem was mähen kann, diverse Bürotätigkeiten bis hin zu einem kompletten Hausabriss war vieles dabei.

Ich lernte eine neue Liebe kennen und aus dieser entstand mein wundervoller Sohn der inzwischen 2,5 Jahre alt ist. Zu Anfang dieser Beziehung machten meine damalige Lebensgefährtin und ich eine Europareise deren Endziel das Wiedersehen mit meinem Vater in Amsterdam war nach 8 Jahren ohne Kontakt (gezwungenermaßen).

Das Wiedersehen war wie zu erwarten unheimlich schön und emotional und wir verbrachten 3 tolle Wochen dort in denen ich dann auch meinen ersten Vaporizer unter Anleitung komplett selbst herstellte. Der Werkstoff Ton hatte mich mal wieder in seinen Bann gezogen denn schon als Kind und Jugendlicher hat er mich immer wieder begeistert, wie auch Holz.

Ich merkte schnell das mir der Ton „gut in der Hand liegt“ und ich, wenn ich das wollte vieles modellieren konnte. Als wir wieder zu Hause waren begann ich Stück für Stück mir alles zu beschaffen was ein Hobby Keramiker braucht mit Hilfe dem Wissen und der Erfahrung meines Vaters.

So baute ich mir z.B. auch einen Brennofen selbst aus einem Dieselfass, welches ich grob gesagt mit Keramikwolle auskleidete und mit einem Gasbrenner betrieb. Der Ofen funktioniert bis heute noch tadellos auch wenn es langsam an der Zeit ist für einen Ofen in einer Nummer größer!!

Jedenfalls hat mich die Begeisterung für diesen Werkstoff total eingenommen. Ich verschaffte meinem Vater und kurze Zeit später auch mir eine Plattform (Facebook) auf der er seine getöpferten Vaporizer anbieten konnte und war auch soweit mit einzusteigen. Nachdem ich dann zu Hause die ersten eigenständigen Geräte gebaut und getestet hatte fanden diese erstaunlich schnell einen neuen Besitzer und ich hatte das erste Geld verdient mit etwas das aus meinen eigenen Händen entstanden ist.

Kleingewerblich angemeldet wurde das natürlich dann auch relativ bald um dem Ganzen die Seriosität zu geben die ich ihm geben wollte und weil der deutsche Staat das natürlich so will.

 

Seither kann ich mir meine Arbeitszeit selbst einteilen, bis auf den einen Tag in der Woche den ich momentan im dänischen Bettenlager verbringe als sichere Einnahmequelle. Die halbe Woche habe ich meinen Sohn und genieße die Möglichkeit mit ihm so viel Zeit verbringen zu können dadurch das ich selbstständig bin. Ich wollte auch nicht Vater sein, wenn ich 40 Std die Woche arbeiten muss und das ständig. Wann hätte ich da noch Zeit meinen Sohn kennen zu lernen auf Ihn einzugehen und mit Ihm Zeit zu verbringen?

Vieles hat sich in den letzten 3 Jahren getan in meinem Leben. Es hat sozusagen einen großen Wandel erfahren auf eine Art und Weise dessen Anstoß mein Sohn war.

Für jemanden bedingungslos da sein zu müssen und das als selbstverständlich zu sehen. Bedingungslose Liebe ist wohl nur in einem Eltern Kind Verhältnis möglich.

Ich hoffe euch mit diesem klitzekleinen ‘Über mich“ einen kleinen Eindruck verschafft zu haben über mein Leben.

 

Danke für dein Interesse und viel Spaß auf der Seite!!

 

Felix