High !

 

Mein Name ist Donald Denzler, alias Dr.Colly Light!

Ich bin nun fast 60 und habe immer ein sehr buntes Leben geführt.

 Meine Vorliebe für Cannabis begann mit 18 und hat mein ganzes Leben seither erfüllt.

 Nachdem ich in meiner Jugend als schwierig eingestuft wurde, bekam ich seit ich 15 war pflanzliche Beruhigungsmittel, doch nachdem ich das erste Mal gekifft hatte, wusste ich, dass ist viel besser - meine Umwelt war erträglicher und mein Leben schien erst jetzt richtig zu beginnen.

 Erst später erfuhr ich um die Vorteile die es bei meinem Asthma brachte und gegen die Migräne, welche ich nach Misshandlung durch Beamte im Gefängnis nun fast 30 Jahre habe. Kein anderes Mittel wirkt.

Durch die menschenverachtende Rechtslage und die korrupte Justiz in Deutschland habe ich Diskriminierung, Haft und letztendlich 12 Jahre Flucht erlebt.

Während der Jahre, die ich mich in Holland versteckt hielt, habe ich einmal einen Vaporizer gebraucht, der so anders war als alle und dessen Gebrauch sehr befriedigend war.

Bis dahin kannte ich Vaporizer nur als merkwürdige Kästchen mit viel zu kleinen Schläuchen, oder Marmeladengläser mit einer heißen Halterung in der das Cannabis stets heißer wurde bis es Feuer fing, oder monströse Küchengeräte mit ekelhaften Plastiksäcken, deren preis einem den Schweiß in die Poren treibt oder an Lötkolben und Akkuschrauber erinnernde Apparate, die mehr für den Geschäftsmann als den Kiffer hergestellt werden.

Ich kenne vaporisieren nun seit ich 18 war. Ein Freund von damals hat mir gezeigt, wie ich mit einem Reagenzglas vaporisieren kann. Ich fand es sehr wirksam, doch mir fehlte als damaliger Raucher noch der kick im Hals - das Gefühl etwas einzuatmen.

Erst mit dem Vaporizer, den ich 2003 kennenlernte war dies möglich - und ich war sofort begeistert!

Ich hatte bis dahin schon ca. 10 Jahre nur noch pur geraucht, doch der schritt zum Verdampfen kam erst dann, da ich auf Flucht und ohne Mittel war, war kaufen keine Option - also selber bauen -

zunächst erinnerte ich mich daran, dass der gute Verdampfer, den ich gebraucht hatte, einen großen Nachteil besitzt - die Handhabung war aufgrund des gläsernen Heizelementes sehr schwierig und gefährlich - die kleinste Berührung hat sofort Verbrennungen zur Folge und es war kaum möglich, das Heizelement irgendwo abzulegen.

 

Ich wollte einen Vaporizer, bei dem der Kopf seitlich eingebracht wurde. Wie bei einer Huka Kopf abnehmen, stopfen, aufsetzen - ziehen. Keine Säcke, keine Heizer keine winzigen Gitterkämmerchen füllen - kiffen mit Komfort - ich habe den Vaporizer für mich entwickelt und konnte ohne Kompromisse bauen, wie ich es wollte.

Das Ergebnis ist ein bis ins Detail durchdachtes Konzept, um bequem und sicher mit Komfort zu genießen….

Mit Kupferröhren und Glas, mit Speckstein und anderen Materialien habe ich eine Reihe von Verdampfer Modellen gebaut um meine Vorstellungen in die Tat umzusetzen - alle taten ihren Dienst, doch um ein für mich und meinen Anspruch annehmbaren Verdampfer zu bauen, schienen mir alle diese Materialien ungeeignet.

Irgendwas hat mich an jedem gestört, Kupfer wird zu heiß, Speckstein ist sehr brüchig, Glas erfordert eine gute Werkstatt...

Nach und nach drängte sich mir der einzig wahre Werkstoff geradezu auf: Keramik!

Alle Nachteile aller Werkstoffe bestanden nicht bei Ton!!

einzig die Erfahrung mit dem Material fehlte mir - bis auf ein paar Aschenbecher in der schule.

Also habe ich mir zunächst ein Päckchen Ton gekauft und fing an. Das bauen ging super und beim Trocknen ging eine Menge kaputt. Dennoch war ich begeistert - DAS war das richtige Material - ich konnte jede Idee verwirklichen.

Mit etwas Info aus Büchern und vom Keramikhändlern gelang auch das trocknen schließlich und ich hatte einige Teile fertig zum Brennen. Aus Büchern über Brennöfen mit Feuer habe ich mir eine Vorstellung von der Sache geholt und los ging es mit meinem ersten Brand.

Die Blechtonne und die anderen Ofenmodelle lieferten jedoch nur zerfallene und gesprungene Reste ab!!!! ...

Nach einigen Monaten hatte ich die Nase voll, da ich nicht ein heiles Teil aus dem Ofen holte! Ich habe alles Töpferzeug, fertige und halbtrockene Teile in den kleinen Tümpel im Garten geschmissen und wollte nie wieder Ton anfassen.

Nach drei Monaten begann es mich jedoch zu ärgern und da aufgeben nicht meine Art ist, habe ich mich erneut ans Werk gemacht.

In der Nähe gab es eine Art Volkshochschule mit Töpferwerkstatt. Ich habe ein paar teile mitgenommen und dort einmal brennen lassen. Dabei habe ich die zwei entscheidenden Informationen erhalten: Für die Formen und Röhren die ich gebaut hatte, benötigt man einen Ton mit viel Schamott zur Verstärkung - und beim Brennen dachte ich – seltsamerweise - man müsse den Ofen zügig auf Temperatur heizen und dann ordentlich heiß halten :-).

welcher Trugschluss!!

Ich lernte dort die zwei kurven, die für Rohbrand und Glasur jeweils ausschlaggebend sind für den Erfolg! Langsam, ganz langsam auf Temperatur und dann ausmachen.

Also begann ich die Rohware in Papier und Karton zu verpacken, mit dickem Holz zu umgeben und so ins Zentrum des Feuers einzubauen, das sie erst nach langem anheizen auf die nötige Temperatur kam.

Der Erfolg war überwältigend - von alles kaputt, zu 100% gelungen ging in no tim e- ich hatte das Gefühl, ich habe Flügel bekommen.

Egal was ich bauen wollte, alles gelang und nur wenig ging noch kaputt.

Doch im Feuer ist es schwierig, Glasur zu brennen. Nur in einem Ofen, in welchem das Brenngut nicht die Ware berührt ist das möglich. Meine Ware lag mitten im Feuer.

Also kam der Tag, über einen Ofen nachzudenken. Ein guter Freund bot mir an, mir das Geld zu leihen und los ging es zum Keramikhändler.

Die Welt die sich mir dort auftat war überwältigend – so viele Tonsorten, Werkzeuge, Pinsel, Glasuren und Geräte!!!

Mit etwa 800 Euro hatten wir das Allernötigste zum Bau eines Ofens und so stand dann eines Tages dort ein richtiger Brennofen!

Der nächste große schritt war die Beherrschung des Brennvorgangs ohne Thermofühler - dafür hat das Geld nicht gereicht. Doch mit etwas Geduld und Übung ging es ganz gut und ich habe die ersten Stücke im Gasofen gebrannt, dann glasiert und wieder gebrannt. Ich war begeistert! Von da an habe ich monatelang nur gebaut, gebrannt, glasiert und getestet und schnell hatte ich ein super gutes Vaporizer Design fertig.

Nachdem ich endlich einen guten Vaporizer fertig hatte und sehr zufrieden war, begannen Freunde mich zu fragen, ob ich ihnen auch einen bauen würde - ruckzuck kamen ein paar Aufträge und ich konnte mein bescheidenes Hobby weiterführen.

mit dem Modell war ich 2004 auf dem Cannabis Cup in Amsterdam und habe von allen die größte Begeisterung gesehen! Von 250 Juroren waren sicher 200 in den tagen an meinem Stand und alle waren total begeistert und lobten die sensationelle Neuerung und fanden dies seit Jahren das beste Produkt - leider sind die Preise alle gekauft und bei dem Betrug kam ich nicht mal unter die ersten 10 ?! mit 4/5 der Stimmberechtigten auf meiner Seite.

 

Da ich zu der Zeit auf Flucht war und dass alleine sein ein Normalzustand, hatte ich viel Zeit mich mit weiteren Modellen und Designs zu befassen, es entstand ein Delfin, ein Krokodil, Elefant mit Goldglasur usw. ...

Ich konnte alles bauen was ich wollte, hängende und stehende, eingebaut in Figuren oder Tiere….

Eines Tages saß ich auf der Terrasse und plötzlich „empfing“ ich vor meinem geistigen Auge das Modell mit drei Bällen und daraus wurde letztendlich im Laufe der Zeit das Vapbong. Ich habe nebenbei immer jede Menge Varianten versucht und inzwischen eine flinke zahl Vapos gebaut.

Mit der Sammlung von etwa 120 fertigen Verdampfern von unterschiedlichem Design wollte

ich im Herbst 2012, nach der Flucht, mein Einstieg in die Welt machen - doch einen verheerenderen Brand hat mir 2012 im März alles genommen was ich hatte, Werkzeuge und Einrichtung, 2 kg Cannabis und alle meine arbeiten.

Nach Monaten völliger Depression habe ich mich dann doch wieder aufgerappelt und mit Schraub- und Renovierungsjobs in Adam und spenden von Freunden den Bauwagen finanziert und mir darin eine neue Werkstatt eingerichtet und mich langsam wieder hochgearbeitet.

Nachdem 2012 meine Strafe verjährt war, habe ich mich noch 2 Jahre mit drei Anwälten um eine Bestätigung der Justiz in Deutschland bemüht, ehe ich endlich sicher war, dass die Strafe verjährt war.

Endlich war der Weg frei, um meine Arbeiten sehen zu lassen und anzubieten.

Kaum, dass ich im Internet aufgetaucht war - kam endlich das erwartete Feedback und schnell waren meine Auftragsbücher übervoll - Herstellung, Trocknung und 2-mal brennen erfordern einige Zeit die Wartezeiten wurden stets länger - obwohl ich nach Kräften daran gearbeitet habe, konnte ich doch kaum die Flut der Aufträge bewältigen.

Ich habe daher von Anfang an alle Details der Herstellung veröffentlicht um auch anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich in diesem schönen Metier zu betätigen und sich ein Einkommen zu erarbeiten.

Der Vaporizermarkt ist ein Wachstumsmarkt mit unglaublichen Potential. Die zunehmende Liberalisierung um Cannabis, die zunehmenden Zahlen der medizinischen Gebraucher - die durch Vaporisieren den besten Effekt haben - und die allgemeine Bewusstwerdung um den Vorteil des Vaporisierens gegenüber rauchen treibt die Zahl der Interessenten hoch.
Inzwischen hat mein Sohn Felix in einem Crashkurs bei mir die nötigen Anleitungen und Informationen erhalten und ist auch Vaporizer Designer geworden.

So sind wir inzwischen ein paar Jahre dabei, uns auf dem parafenalia Markt zu etablieren. Unsere Umsatzzahlen steigen und Bekanntheit nimmt zu.
Leider ist mein Umzug nach Spanien im Jahr 2016 mit erheblichen Problemen verbunden gewesen und ich habe fast ein halbes Jahr Produktionsausfall gehabt, ehe ich mit den Schwierigkeiten hier in Spanien und den Folgen eines verheerenden Brandes zurechtkam und mich soweit hier etabliert hatte.

Da wir bisher nur auf einer Internet Plattform unsere Arbeiten angeboten haben, wurde es Zeit für diese Website, damit wir alle Interessenten erreichen können.