Entstehungsgeschichte von Art of Vapor

 

 

Bereits 1976 habe ich das erste mal einen "Vaporizer" getestet, ein Freund hat etwas Cannabis in einem Reagenzglas erhitzt und mich den Dampf einatmen lassen. Obwohl es sich angenehm angefühlt hat, war mir diese Konsumform nicht deutlich genug spürbar, weder beim inhalieren noch in der Wirkungsentfaltung.

 

Jahre später habe ich einen Vaporizer getestet, der eine richtig volle Menge Dampf erzeugt hat und eine sehr gute Wirkung erzielte - leider war er sehr teuer. Da ein Haftbefehl gegen mich vorlag und ich auf Flucht keinerlei Einkommen und meistens gerade das Geld für ein paar Kartoffeln zusammen hatte, war es für mich unmöglich solch ein Gerät zu kaufen. Während der Jahre über die ich mich in Holland versteckt hielt, habe ich verschiedene Vaporizer gesehen: Geräte mit merkwürdiger Optik die an Küchengeräte erinnert, mit Schläuchen oder Plastiksäcken. Das inhalieren aus selbigen hat für mich etwas optisch abstoßendes und es sieht für mich nicht nach Genuß aus. 

 

Alle diese Geräte stellten mich also nicht zufrieden. Als Handwerker, Erfinder und Tüftler ohne finanzielle Mittel lag die Lösung darin, selbst einen Vaporizer zu entwickeln. Aus chronischem Geldmangel war mir ein möglichst hoher Wirkungsgrad des Gerätes besonders wichtig, um mein Cannabis möglichst Effizient zu verwerten.

 

Verschiedenste Materialien kamen in der Anfangsphase zur Erprobung bis ich das Material fand mit welchem mir Flügel wuchsen bei der Konstruktion meines eigenen Vaporizers: Ton.

Mit Ton konnte ich meine Vorstellungen von der Form des Vaporizers exakt so umsetzen, wie sie mir regelrecht visionär vor meinem geistigen Auge erschien. Ebenso waren alle anderen wichtigen Eigenschaften zum Bau eines Vaporizers gegeben. 

Das Endergebnis ist ein bis ins Detail durchdachtes Konzept in Funktion und Design, um komfortabel, stilvoll und gleichzeitig mit höchster Wirkungsentfaltung Kräuter zu verdampfen.

 

Fertig glasiert zog das Design meines Vaporizer die Aufmerksamkeit auf sich und einige Freunde fragten ob ich ihnen auch einen anfertigen könne. Schnell kamen einige Aufträge zusammen und ich konnte mein Leben auf Flucht damit einigermassen finanzieren.

Im Jahr 2012 nach der Verjährung meiner Strafe wollte ich den Start in die offizielle Geschäftswelt wagen - doch ein verheerender Brand hat alles zerstört was ich hatte: Werkzeuge und Einrichtung, 120 fertige Vaporizer sowie meinen Jahresvorrat von 2kg Cannabis.

 

Nach einiger Zeit in völliger Depression habe ich mich letztendlich doch wieder aufgerappelt und mit Schraub- und Renovierungsjobs in Amsterdam einen Bauwagen finanziert und mir darin eine neue Werkstatt eingerichtet und mich langsam wieder hochgearbeitet.

 

Nach dieser schwierigen Zeit war der Weg endlich wieder frei, um meine Arbeiten online anbieten zu können. Die Nachfrage stieg stetig und so begann sich bald mein Sohn Felix für diese Arbeit zu interessieren und erlernte von mir die notwendigen Fähigkeiten zum Bau der Vaporizer. Aus anfänglichen Gelgenheits-Jobs für Art of Vapor ist inzwischen eine Vollzeit Stelle mit eigenem Atelier geworden. Seine Designs tragen seine eigene kreative und kunstvolle Handschrift.

 

Im Jahr 2018 haben wir die Art of Vapor als GmbH angemeldet, um uns noch weiter zu professionalisieren. Wir beschäftigen inzwischen weitere Mitarbeiter in der Produktion, um der großen Nachfrage gerecht zu werden.